Batterie ist nicht gleich Batterie. Es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen varianten, die Auswirkungen auf den Einsatzort und –grad haben.

Zink-Kohle-Batterien

Die herkömmlichen Primärbatterien, die einmal verwendet und anschließend entsorgt werden müssen, bestimmen noch etwa drei Viertel des Marktes. Die Zink-Kohle-Batterien werden dabei aber immer mehr verdrängt.

Jede Menge Kohle

Zink-Kohle-Batterien verlieren immer mehr Marktanteile

Vor allem, weil sie im Vergleich nicht sehr auslaufsicher sind und sich deutlich stärker selbst entladen. Das gilt insbesondere, wenn sie länger gelagert werden. Die Ökobilanz ist und Wirtschaftlichkeit dieser Gattung ist eher problematisch.

Alkali-Mangan-Batterien

Sie sind teurer – aber erheblich effizienter. Alkali-Mangan-Batterien spielen ihre Vorteile aber vor allem an der Ladenkasse aus: Höhere Preise schlagen sich nicht immer in höherer Leistungsfähigkeit nieder.

In verschiedenen Tests haben Markenbatterien zwar bis zu zehn Prozent mehr Leistung abgegeben, waren aber um ein Vielfaches teuer als die entsprechenden Batterien vom Discounter

Lithium-Batterien

Lithium-Batterien gehören zu den Primärbatterien und liefern in den Größen Mignon (AA) und Micro (AAA) deutlich länger Energie, als vergleichbare Alkalines. Sie sind ausgesprochen lagerfähig und weisen nur eine geringe Selbstentladungsquote auf. Dafür haben sie auch ihren Preis.

Nickel-Cadmium-Akkus

Nickel-Cadmium-Akkus, die vor allem in Elektrowerkzeugen zum Einsatz kommen, sind mittlerweile wegen des umweltbelastenden Cadmiums verboten.

Das EU-Parlament hat beschlossen, dass diese Geräte ab Dezember 2016 nicht mehr zugelassen sind. Mittlerweile haben sich aber bereist gute Alternativen in diesem Bereich etabliert. Dazu gehören vor allem Li-Ion- oder NiMH-Akkus.

Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH)

Die neue Generation der Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) überzeugt durch eine geringe Selbstentladungsquote (LSD – Low self discharge). Im Vergleich zu den alten NiMH ist bei den neuen Energiespendern die geladene Energie auch nach längerer Lagerung nahezu vollständig erhalten. Sie sind deshalb bei Bedarf umgehend einsetzbar.

Einmal-Batterien lohnen sich vor allem für Geräte, die nur selten benutzt werden oder sehr wenig Strom verbrauchen (Wanduhren).

Akkus hingegen lohnen sich für Geräte, die viel Strom verbrauchen oder die sehr häufig benutzt werden. Wenn ihr bei einem Gerät einmal im Monat oder häufiger die Batterien wechselt, solltet Ihr vorzugsweise Akkus verwenden.