Moderne Uhren haben sich zu nahezu wartungsfreien Zeitmessern entwickelt. Im Gegensatz zu ihren automatischen Vorgängern benötigen sie keine Bewegungsreize, damit sich das Momentum auflädt und die Zeiger weiterbewegt.

Das erledigen heute kleine Knopfzellen, die über die Rückseite der Uhr eingesetzt werden. Doch im Gegensatz zu den Automatikversionen ist die Energie der kleinen Zellen irgendwann aufgebraucht und die Uhr bleibt stehen.

Der Austausch der Knopfzellen ist denkbar einfach und kann auch ohne den Einsatz des Uhrmachers durchgeführt werden. Wichtig ist, einige Voraussetzungen zu beherzigen.

Dazu gehört in erster Linie darauf zu achten, die richtige Ersatzzelle zu beschaffen. Die einzelnen Produkte unterscheiden sich hinsichtlich der Spannung in Volt, der Größe und der Art. Bei Uhren kommen vor allem Silberoxid- und Alkaline-Zellen zum Einsatz.

An die leere Knopfzelle kommt man relativ einfach heran. Die Rückseiten einiger Uhrenexemplare lassen sich problemlos mit einem Geldstück einfach aufdrehen.

Die Uhrenbatterie wechseln

Bei vielen Uhrenmodellen kann man die Batterie problemlos alleine wechseln

Druckböden oder auch Sprengdeckelböden verfügen am Boden über eine Einkerbung zum Ansetzen eines feinen Messers. Oftmals ist ein kräftiger Druck zum Öffnen des Deckels notwendig. Ansonsten wird die Rückseite meistens einfach aufgeschraubt.

Vor dem Einsetzen der frischen Knopfzelle darauf achten, dass die Kontakte metallisch blank und frei von Belägen sind. Sie können mit einem alkoholgetränktem Stück Papier gereinigt werden.

Die neue Knopfzelle meist mit der Aufschrift nach oben in die Uhr einsetzen, Haltefeder anbringen und festschrauben. Wichtig ist, die Knopfzelle nicht mit einem metallischen Gegenstand zu berühren.

Also auch nicht mit einer üblichen Pinzette. Sollte die Zelle sich nur schwer aus der Einfassung lösen lassen, empfiehlt sich der Einsatz einer Plastikpinzette. Bei der Berührung mit einer Metallpinzette kann es zu einem Kurzschluss kommen. Die verbrauchte Batterie muss entsorgt werden.

Ist die Zelle ausgetauscht, muss der Boden wieder angebracht werden. Beim Schraubmechanismus ist darauf achten, dass der Deckel sauber und plan aufliegt, damit sich beim Verschrauben nichts verkantet. Fest zudrehen und verschließen, damit kein Wasser eindringen kann.

Gleiches gilt für den Verschluss via Druckboden. Anschließend sollten sich die Zeiger wieder bewegen. Ist das nicht der Fall, noch einmal kontrollieren, ob die Zelle auch richtig eingesetzt wurde.